63. Jahrestag des Elysée-Vertrags an der iDSBU
von Emma Pătrușcă
Auf Initiative der deutschen und der französischen Botschaft in Rumänien hat die Internationale Deutsche Schule Bukarest (iDSBU) am 22. Januar 2026 zum Anlass der 63. Jahrestagszelebrierung des Elysée-Vertrags das Lycée Français Anna de Noailles (LFAdN), das Deutsche Goethe-Kolleg und die Hermann Oberth Schule zu sich eingeladen. An der Veranstaltung haben sich Ihre Exzellenzen, Angela Ganninger, Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland, und Nicolas Warnery, Botschafter der Republik Frankreich, wie auch Elmar Wulff, Leiter der Deutschen Spezialabteilung (DSA) am Goethe-Kolleg, Simon Valette, Leiter der LFAdN, Dr. Florin Droc, Leiter der Hermann Oberth Schule, beteiligt. In ihren Ansprachen haben sich diese auf die bedeutende Partnerschaft zwischen Deutschland und Frankreich bezogen, aber auch auf das Kernthema der Feier, nämlich die Gefahren durch Fake News. In diesem Zusammenhang betonte der Leiter der DSA Bukarest, Elmar Wulff, dass Fake News an sich nichts Neues seien und, dass die Deutsche Spezialabteilung junge Leute durch Quellenkritik, Funktion der Sprache und Statistik darauf vorbereitet, sich entsprechend mit Desinformationen auseinanderzusetzen und nicht zum Opfer der immersteigenden Manipulation werden.
Inhaltlich war die Feier zum Elysée-Vertrag von Schülergruppen der vier teilnehmenden Schulen vorbereitet und gestaltet worden, wobei alle schulübergreifend gemeinsam an den Teil-Projekten gearbeitet hatten. Den Auftakt machte die Europahymne, die von Schüler:innen der teilnehmenden Bildungseinrichtungen unter der Anleitung des Musiklehrers der gastgebenden Schule neu interpretiert wurde. Daraufhin haben einige Schüler in Gruppen ihre Kunstprojekte, die Deepfakes thematisieren, auf Englisch präsentiert. Die darin aufgeworfenen Probleme standen dann im Fokus der Gesprächsrunde mit Ihren Exzellenzen, Angela Ganninger und Nicolas Warnery, bei der die Themen Fake News und Desinformation näher unter die Lupe genommen wurden. Schüler:innen haben den Diplomaten Fragen zur aktuellen politischen Lage gestellt, auf die sie freundlich und offen geantwortet haben.
Für uns alle wurde durch diese Zusammenarbeit zwischen rumänischen, deutschen und französischen Schüler:innen, Lehrkräften und Diplomaten deutlich, dass Europa eine Zukunft haben kann, wenn wir sie aktiv mitgestalten.

