Das Praktikum in Klasse 10 – drei Erfahrungsberichte
Emma (10B): Die Architektur ist eine faszinierende Kunst, die Kreativität mit technischem Wissen verbindet und die Welt um uns herum gestaltet. Während meines Praktikums in einem Architekturbüro habe ich viele neue Dinge gelernt. Ich hatte die Möglichkeit, mit mehreren Architekten zusammenzuarbeiten und verschiedene Perspektiven kennenzulernen. Dort habe ich gelernt, wie man Häuser und Gebäude entwirft. Außerdem habe ich Kenntnisse in Axonometrie, Volumetrie und technischem Zeichnen erworben. Am Anfang war es ungewohnt, nicht mehr im Klassenzimmer zu sein, sondern in einem professionellen Umfeld zu arbeiten. Trotzdem war diese Erfahrung sehr nützlich und hat mir geholfen, mehr über Architektur zu lernen. Die Architektur ist eine faszinierende Kunst, die Kreativität mit technischem Wissen verbindet und die Welt um uns herum gestaltet. Während meines Praktikums in einem Architekturbüro habe ich viele neue Dinge gelernt und wertvolle Erfahrungen gesammelt. Ich hatte die Möglichkeit, mit mehreren Architekten zusammenzuarbeiten, die mir unterschiedliche Perspektiven auf diesen Beruf gezeigt haben. Dort habe ich gelernt, wie man Häuser verschiedener Arten und Gebäude mit unterschiedlichen Formen entwirft. Außerdem habe ich Kenntnisse in Axonometrie, Volumetrie, Perspektive und technischem Zeichnen erworben. Ich durfte an verschiedenen Projekten teilnehmen und beobachten, wie aus einer Idee Schritt für Schritt ein echtes Bauprojekt entsteht. Besonders interessant war es für mich, professionelle Programme und moderne Techniken kennenzulernen. Während der Praktikumszeit habe ich auch gelernt, wie wichtig Präzision, Kreativität und Teamarbeit in der Architektur sind. Am Anfang war es eine kleine Veränderung, nicht mehr im Klassenzimmer mit meinen Kollegen zu sein, sondern in einem professionellen Umfeld zu arbeiten. Trotzdem habe ich mich schnell angepasst und mich im Büro sehr wohl gefühlt. Die Architekten waren freundlich und hilfsbereit und haben mir viele nützliche Tipps gegeben. Diese Erfahrung hat mich motiviert, in Zukunft noch mehr über Architektur zu lernen und meine Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Mein Praktikum war sehr nützlich und hat mir geholfen, diesen Beruf besser zu verstehen und mehr Erfahrung zu sammeln.
Noemi (10B): Schon zu Beginn des Schuljahres, als ich erfuhr, dass ich ein Praktikum absolvieren würde, wusste ich, dass ich in einem Forschungslabor arbeiten wollte. Ich kannte niemanden in diesem Feld und hatte keine Ahnung davon, wie ich mit den Forschungsinstituten in Kontakt treten sollte. Nachdem ich zahlreiche E-Mails an alle Institute für Chemie, Biologie und Physik in Bukarest geschickt hatte, erhielt ich eine einzige Antwort von dem Nationalen Institut für Forschung und Entwicklung in Chemie und Petrochemie ICECHIM Bukarest und glücklicherweise war es genau das, bei dem ich am liebsten arbeiten wollte. Sie luden mich in das Bioanalyse-Team ein. So bekam ich einen sehr tollen Einblick in Leben und Beruf eines Forschers.
Vom ersten Tag an wurde ich vom gesamten Bioanalyse-Team herzlich empfangen. Alle Teammitglieder, vor allem meine Betreuerin, erklärten mir die Laborgeräte und ihre Funktionsweise. Das Team hatte drei verschiedene Labore: Biosensoren, Bioremediation und Mikrobiologie, in dem ich am meisten Zeit verbracht habe. Alle Labore verfügten über moderne, automatisierte Geräte, was es sowohl den Forschern als auch meiner Arbeit erleichterte, deren Bedienung zu verstehen. Sie ermutigten mich, Fragen zu stellen, wenn ich etwas nicht verstand, und betonten, dass es keine falschen Fragen gibt.
Während dieser zwei Wochen durfte ich an vielen hervorragenden Experimenten teilnehmen und manche auch selbst durchführen. Ich musste täglich Nahrungsmedien herstellen, an denen ich Mikroorganismen wie Bakterien, Hefen oder Pilze animpfte. Nach 24 Stunden bildeten sich Kolonien auf den Kulturplatten, die ich dann in anderen Experimenten verwendete oder die ich sorgfältig unter einem Mikroskop analysierte. Am meisten hat mir gefallen, diese Bakterien unter dem Mikroskop zu untersuchen, ein Mikroskop, für das ein spezielles Immersionsöl zur Vergrößerung des Bildes bis zu 140 × erforderlich ist. Darüber hinaus konnte ich ein Antibiogramm durchführen, einen Test, der zeigt, wie resistent ein Bakterium gegen Antibiotika ist.
Ich hatte die Gelegenheit, mein erworbenes Wissen zu vertiefen. Begriffe wie chemische Reaktion, Bakterienstamm oder DNA waren mir nicht fremd. Und außerdem erklärte meine Betreuerin mir im Detail alles, was wir an diesem Tag vorhatten, sodass ich mich gut vorbereitet fühlte. Anfangs fiel es mir schwerer, die einzelnen Schritte der Experimente zu verstehen und zu befolgen. Dank der geduldigen Erklärungen des Teams lernte ich jedoch schnell, die einzelnen Schritte nicht als Abfolge, sondern als zusammenhängenden, zielgerichteten Prozess zu verstehen. Ich wurde bei den Experimenten stets begleitet und erhielt fortlaufend Rückmeldung zu meiner Arbeitsweise, was mir sehr geholfen hat, herauszufinden, welche Aspekte ich verbessern musste. Dadurch verstand ich die Leidenschaft der Menschen in diesem Bereich.
Die Stimmung während des gesamten Praktikums war angenehm und entspannt. Alle Teammitglieder waren freundlich und immer hilfsbereit. Wenn mir bei den Experimenten ein Fehler unterlief, wurde ich ruhig darauf aufmerksam gemacht. In den Pausen unterhielt ich mich mit meiner Betreuerin über Katzen und Filme und fast jeden Tag nach Feierabend aßen wir Eis. 🙂
Das Praktikum hat mir sehr gut gefallen und meine Erwartungen übertroffen. Ich konnte erleben, wie es ist, jeden Tag zu arbeiten, und mir wurde klar, dass man viel Leidenschaft mitbringen muss, um als Forscher erfolgreich zu sein. Obwohl ich mir anfangs hundertprozentig sicher war, dass ich Medizin studieren wollte, hat mich dieses Praktikum zum Nachdenken gebracht. Ich glaube, dass mir die Forschung im Bereich der Biochemie sehr gut liegt. Diese Erfahrung wird definitiv unvergesslich sein und mir in Zukunft ganz sicher helfen, unabhängig davon, für welche Fakultät und welches Fachgebiet ich mich letztendlich entscheide.
Sonia (10B): Schon lange bevor das Praktikum feststand, wusste ich, dass ich einen Einblick in die Welt der Architektur gewinnen wollte. Da mich die Gestaltung von Gebäuden und die Stadtplanung schon lange faszinieren, suchte ich gezielt nach einem Platz, der mir nicht nur das Zeichnen, sondern auch die reale Umsetzung von Projekten zeigen könnte. So kam ich zum Team von Citrus Studio in Bukarest, wo ich von der Architektin Claudia Trufaș herzlich empfangen wurde.
Vom ersten Tag an fühlte ich mich als Teil des Teams. Was mich besonders beeindruckte, war die Erkenntnis, dass Architektur viel mehr ist als nur kreatives Zeichnen. Es ist eine präzise Mischung aus Ästhetik, Technik und Kommunikation. Meine Betreuerin nahm sich viel Zeit, mir die verschiedenen Facetten des Berufs zu erklären, von der ersten Bestandsaufnahme auf der Baustelle bis hin zur digitalen Planung am Computer.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit war der Modellbau im Maßstab 1:100. Dabei lernte ich, wie wichtig Geduld und handwerkliche Präzision sind. Es war eine große Herausforderung, die steile Topografie des Baugeländes korrekt aus Wellpappe und Balsaholz darzustellen. Anfangs hatte ich Sorge, ob ich die nötige Genauigkeit aufbringen könnte, doch die konstruktive Rückmeldung meiner Betreuerin half mir, meine Arbeitsweise stetig zu verbessern. Es war ein tolles Gefühl zu sehen, wie aus einer zweidimensionalen Zeichnung ein greifbares, dreidimensionales Objekt wurde.
Neben der Arbeit im Büro durfte ich meine Betreuerin zu einem Kundentermin für das „Radisson Blu Projekt‘‘ begleiten. Hier wurde mir klar, wie viel Leidenschaft und Überzeugungskraft man mitbringen muss, um die eigenen Visionen mit den Wünschen der Kunden in Einklang zu bringen. Zudem erhielt ich eine Einführung in professionelle CAD-Programme, was mein technisches Verständnis enorm vertieft hat.
Die Stimmung im Team war während der gesamten zwei Wochen sehr angenehm und inspirierend. Ich konnte jederzeit Fragen stellen und spürte, dass meine Arbeit wertgeschätzt wurde. Ein persönliches Highlight war zudem unser gemeinsamer Besuch der Universität für Architektur und Stadtplanung „Ion Mincu“. Der Einblick in die Ateliers und das Gespräch mit den Professoren hat den Kreis für mich geschlossen: Ich konnte sehen, wohin der Weg nach der Schule führen kann.
Dieses Praktikum hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen. Ursprünglich war ich mir noch unsicher über meine Berufswahl, doch die Zeit bei Citrus Studio hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich habe verstanden, dass die Arbeit eines Architekten viel Disziplin und Teamgeist erfordert, aber auch unglaublich erfüllend ist. Diese Erfahrung wird für mich unvergesslich bleiben und hat mich in meinem Wunsch bestärkt, später Architektur zu studieren.

