Schulfinale von Jugend präsentiert an der DSA
von Pavel Postolache, Medeea Ruff-Neagu, Sonia Toma und Emma Vulcu
Im Raum 30 des Deutschen Goethe-Kollegs fand am 26. Januar 2026 das jährliche Schulfinale des Wettbewerbs Jugend präsentiert statt. Sechs Präsentationen mehrerer Schülergruppen und Einzelschüler traten gegeneinander an, um sich einen Platz im Internationalfinale in Berlin zu sichern.
Das Publikum, bestehend aus der Jury sowie den Mitschülerinnen und Mitschülern der Teilnehmer aus den Klassen 10B und 10C, tauchte gemeinsam in eine spannende Reise durch die Welt der Biologie, Physik und Chemie ein. Diese Edition wurde nur knapp entschieden, da alle Präsentationen originell waren und hervorragend umgesetzt wurden.
Den Auftakt dieser Schulphase machte Marc Tudor Ghencea aus der 10B mit einer interessanten Frage zu Navigationssystemen. Komplexe Begriffe wie „Triangulation“ und „Dijkstra-Algorithmus“ stellte er dem Publikum mühelos vor, ohne dabei Verwirrung zu stiften.
Die zweite Präsentation von Elena und Karina aus der 10C überraschte besonders dadurch, dass sie ihre Frage zur Koordination von Freunden auch visuell mithilfe von Mimik und Gestik darstellten.
Als Nächstes folgte die gewinnende Präsentation von Ana-Pia Crăciun aus der 10B. Das Vorwissen der Zuschauer wurde zunächst durch einen Bezug zum Film Ratatouille getestet. Besonders interessant war ihr Vergleich des Gehirns mit einem Glasbecher, mit dem sie anschaulich das Prinzip des Déjà-vu erklärte.
Eva Dicu aus der 10C stellte eine Frage, die wir uns eigentlich alle schon einmal gestellt haben: Was war zuerst da, das Ei oder das Huhn? Ihre Erklärung beantwortete diese Frage überzeugend. Dabei wurde deutlich, dass Wissenschaft manchmal alte Rätsel lösen kann.
Das Thema „Leben am Limit: Was Tardigraden uns über das Überleben lehren“ wurde von Stefan Paun aus der Klasse 10B präsentiert. Er erklärte, wie Leben unter extremen Bedingungen überleben kann. Durch seine Gestik, Mimik und seine anspruchsvolle Präsentation zog er sofort die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich und machte deutlich, dass die Grenzen des Lebens viel weiter reichen, als wir uns vorstellen können.
Die Schülerinnen Sophia Băjanaru und Maria Parascheva aus der 10C stellten die spannende Frage: Warum gibt es eigentlich Farben? Sie begannen mit einem Vergleich zu Bukarest, der Stadt, in der wir leben, mit ihren vielen grauen Häusern und Straßen. Mit einem Klatschen „schalteten“ sie das Licht aus und zeigten, wie unterschiedlich ein rotes T-Shirt im Dunkeln und im Licht aussieht. So wurde deutlich, dass Farben vom Licht abhängen. Sie erklärten, was Licht ist, wie unsere Augen Farben wahrnehmen, welche Rolle die Zapfen im Auge spielen und wie der Nachbildeffekt entsteht.
Die Jury dieser Edition bestand aus vier Lehrkräften und einer Vertreterin der deutschen Botschaft. Frau Anne Below nahm zum ersten Mal an dieser Veranstaltung unserer Schule teil. Ein herzlicher Dank gilt Herrn Goldbeck, der sich um die Organisation gekümmert hat. Auch Herrn Wulff und Herrn Ruppert möchten wir nicht vergessen. Abschließend war unser Biologieexperte Dorin Dochinoiu wie jedes Jahr ebenfalls im Saal anwesend.
Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die uns durch ihre Präsentationen die Möglichkeit gegeben haben, unsere Welt besser und einfacher zu verstehen! Wir wünschen Ana nun viel Erfolg beim Ländernfinale im Frühjahr!

