Unser Low-Stress-Lifestyle in der 12. Klasse

Ein Gespräch zwischen Dan Capatina und Stefan Ionutiu

Illustration: Sonia Toma und Natalia Dumitru

Für uns Schüler der 12. Klasse bringt dieses Jahr viel Stress mit sich, sowohl wegen des Abiturs als auch wegen unserer Positionen als Chefredakteure der Schülerzeitung. Um unser Bestes geben zu können, müssen wir versuchen, unser Stressniveau so niedrig wie möglich zu halten. Im Folgenden führen wir ein Gespräch über unseren Low-Stress-Lifestyle, um zu zeigen, dass die 12. Klasse nicht unbedingt stressig sein muss.

Stefan: Lieber Dan, fühlst du dich in der 12. Klasse gestresst?

Dan: Gute Frage, Stefan. Ich glaube, dass niemand völlig stressfrei leben kann. Natürlich bin auch ich ein bisschen gestresst, aber ich schaffe es, mein Stressniveau möglichst niedrig zu halten.

Stefan: Da stimme ich dir vollkommen zu! Aber ich glaube, alle wollen wissen, wie du deinen Stress so niedrig hältst. Welche Methoden hast du?

Dan: Eine Idee, die mir gerade einfällt, sind abendliche Autofahrten. Sie helfen wirklich dabei, den Kopf freizubekommen und sich einfach zu entspannen. Das funktioniert natürlich nur, wenn man schon vor dem Abitur seinen Führerschein gemacht hat. Hast du eine bessere Idee, die für alle geeignet ist?

Stefan: Leider haben nicht alle einen Führerschein. Deshalb kann ich dir nur zustimmen. Für diejenigen, die noch nicht Auto fahren können, habe ich aber einen anderen Vorschlag: Man sollte ein Gleichgewicht zwischen Schule und Freizeit finden. Obwohl wir viel für das Abitur lernen müssen, ist es wichtig, unsere Freizeit sinnvoll zu nutzen. Einen Film im Kino anzusehen, das Lieblingsvideospiel zu spielen oder mit Freunden auszugehen – all diese Aktivitäten können uns helfen, uns vom Abistress zu erholen und anschließend wieder konzentrierter zu lernen.

Dan: Das ist wirklich eine tolle Idee, Stefan. Es ist wichtig, nicht zuzulassen, dass das Abitur unser ganzes Leben bestimmt, denn kurz danach kommen möglicherweise neue Herausforderungen, zum Beispiel an der Universität. Man muss lernen, mit Stress umzugehen, damit man nicht alles auf einmal bewältigen muss. Manche Menschen haben große Schwierigkeiten damit, mit Stress zurechtzukommen, was sich auch negativ auf ihre psychische Gesundheit auswirken kann.

Stefan: Da stimme ich dir zu. Als jemand, der schon seit dem Kindergarten Stress erlebt und sein ganzes Leben lang damit zu kämpfen hatte, kann ich sagen, dass es schwer ist, aus diesem Gedankenkarussell herauszukommen, sobald man zu viel nachdenkt. Man sollte aber auch nicht ins andere Extrem fallen, denn ohne Arbeit und Disziplin kann man keine guten Ergebnisse erzielen. Also, Dan, wie kann man deiner Meinung nach am effektivsten lernen, ohne sich vom Stress überwältigen zu lassen?

Dan: Das ist, würde ich sagen, unsere Hauptfrage. Leider ist sie nicht so leicht zu beantworten. Ich glaube, dass man zunächst herausfinden muss, welche Stärken und Schwächen man hat. Jemand, der sich Dinge besonders gut merken kann, braucht vielleicht eine andere Lernmethode als jemand, der eher logisch denkt. Ich finde, man sollte verschiedene Methoden ausprobieren, bis man diejenige findet, die am besten zur eigenen Persönlichkeit passt. Danach stellt sich auch die Frage, wie viele Stunden man täglich lernen sollte, um mit seiner Leistung zufrieden zu sein, ohne sich dabei zu überfordern. Wie siehst du das, Stefan?

Stefan: Ich denke, dass es vor allem darum geht, seine eigenen Grenzen zu kennen und realistische Ziele zu setzen. Man sollte nicht versuchen, jeden Tag perfekt zu sein oder stundenlang ohne Pause zu lernen. Viel effektiver ist es, den Lernstoff in kleinere Einheiten aufzuteilen, regelmäßige Pausen einzulegen und genügend zu schlafen. Außerdem sollte man akzeptieren, dass nicht jeder Tag gleich produktiv ist. Wenn man merkt, dass man eine Pause braucht, bedeutet das nicht, dass man faul ist, sondern dass man auf sich selbst achtet. Für mich besteht der Schlüssel darin, diszipliniert zu bleiben, ohne dabei die eigene Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden zu vernachlässigen.

Die 12. Klasse bringt zweifellos viele Herausforderungen mit sich, aber Stress muss nicht unseren gesamten Alltag bestimmen. Jeder Mensch muss seinen eigenen Weg finden, um mit Druck umzugehen. Ob durch Freizeitaktivitäten, die richtige Lernmethode oder eine bessere Tagesplanung – es gibt viele Möglichkeiten, den Schulalltag angenehmer zu gestalten. Am Ende geht es nicht darum, überhaupt keinen Stress zu haben, sondern zu lernen, mit ihm umzugehen. Denn gute Leistungen und persönliches Wohlbefinden sollten sich nicht gegenseitig ausschließen.

16.09.2026

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