Wie dein Umfeld deine Produktivität beeinflusst
von Miruna Lazar
Die Schule hat wieder begonnen. Je mehr Tage vergehen, desto mehr sammelt sich: Prüfungen, Stoff, Aufgaben. Du kommst nach Hause und fragst dich, womit du anfangen sollst, aber alles scheint wie ein Berg, über den man nicht steigen kann. Man ist unmotiviert und man hat keine Lust, den Rest des Tages lernend zu verbringen. Doch wusstest du, dass dieser Mangel an Energie das Ergebnis verschiedener Faktoren aus deinem Umfeld, die deine Leistungsfähigkeit beeinträchtigen, sein könnte? Hier liste ich eine Reihe von möglichen Aspekten auf, die deinen Flow erschweren können, und gebe einige Tipps, wie du das ändern kannst.
Erstmal ist es wichtig, den Raum mehrmals zu wechseln. Unser Gehirn ist auf ständiger Suche nach Veränderung. Dieses Bedürfnis wird nicht erfüllt, wenn man für längere Zeit am selben Ort ist, weshalb man sich schließlich langweilt, und nicht mehr konzentriert arbeiten kann.
Farben spielen ebenfalls eine subtile, aber bedeutungswerte Rolle in unserer Leistung. Zum Beispiel werden verschiedene Weißnuancen mit Leere und Langeweile assoziiert. Deshalb sollte man den Arbeitsraum möglichst bunt und nach eigenem Geschmack gestalten. Du kannst Farbe durch Bilder, Deko, Arbeitskram, Pflanzen usw. einfügen.
Dazu sollst du die Temperatur finden, bei der du dich am wohlsten fühlst. Zu warme oder zu kalte Plätze lenken unbewusst ab, da der Körper dann beschäftigt ist, seine Temperatur entsprechend anzupassen.
Bestimmte akustische Reize können ebenfalls hilfreich sein. Ob man aber etwas im Hintergrund einschaltet, hängt von jeder Person ab. Manche kommen in kompletter Stille am besten zurecht, während andere mit Musik besser klarkommen. Allerdings ist es empfohlen, ruhige Instrumentalmusik abzuspielen, da Lieder mit Texten meistens ablenken.
Auch ist das Licht ist einer der einflussreichsten Faktoren, wenn man effizient arbeiten will. Am besten wäre es, das Tageslicht so gut wie möglich auszunutzen, da es viele positive Auswirkungen auf unseren Körper hat – es reduziert Müdigkeit, verbessert deine Laune und stärkt deine Konzentration. Wenn es allerdings nicht möglich ist, natürliches Licht in den Raum zu lassen, sollte man such immer für warmes künstliches Licht entscheiden, da das künstliche, grelle Licht, an das wir alle leider gewöhnt sind, zu Müdigkeit und Kopfschmerzen führt.
Oft ist dein psychischer Zustand auch der Struktur in deinem Umfeld erkennbar. Die Unordnung und das Chaos machen es dir dann schwieriger, dich zu organisieren und zu konzentrieren. Deswegen solltest du deinen Arbeitsraum freimachen, indem du alle Ablenkungsquellen wegstellst und nur das, was du brauchst, aufbewahrst.
Last but not least: Erlaube dir, Pausen zu machen! Obwohl du viel zu tun hast, sollst du dich nicht vernachlässigen, da Entspannung essenziell fürs Regenerieren ist.
Wenn du diese Ratschläge anwendest, müsstest du in Zukunft effizienter arbeiten, ohne dass du dich am Ende deiner Kräfte fühlst. Experimentiere mit unterschiedlichen Layouts, damit du herausfindest, was für dich am effektivsten ist und integriere das langfristig. So wirst du den Berg am Ende erklimmen!
Viel Erfolg!

